Sonntag, 22. August um 15 Uhr: FCW I - SV Kirchdorf I

Einander helfen! Anfeuern! Anspornen! Und drei Punkte einfahren!

(wh) - Nach ihrer Auftakt-Niederlage in Erolzheim ist ein Sieg der Unseren im sonntäglichen Heimspiel gegen Kirchdorf (15 Uhr) natürlich Pflicht. Wäre er aber auch bei einem Premierensieg gewesen.

Die Gäste aus dem Illertal sind schwer einzuschätzen: In den vergangenen Jahren haben sie in der KLA keine besondere Rolle gespielt, während sie im aktuellen Bezirkspokal zunächst mit einem Sieg beim hochgehandelten Türkspor Biberach überraschten, um in der 2. Runde gegen Ummendorf eine 0:4-Klatsche zu kassieren. Und aus ihrem ersten Punktspiel lassen sich noch weniger Schlüsse ziehen, da es abgebrochen wurde. Auf jeden Fall und vorsichtshalber sollten unsere Kicker den Gegner nicht unterschätzen.

Wozu nach der Premieren-Pleite sowieso kein Anlass besteht. Zu lang war die Mängelliste in Erolzheim. Verzeihlich waren dabei noch die körperlichen, technischen und taktischen Defizite. So was soll mal vorkommen. Nicht nachvollziehbar für die mitgereisten Anhänger war dagegen die Art und Weise, wie das Team mental und kommunikativ agierte: kein Aufbäumen angesichts der drohenden Niederlage, wenig Absprachen, vor allem aber kaum gegenseitiges Helfen, kein Anfeuern und kein Anspornen.

Dieses "Feuer", das normalerweise die Crew auszeichnet, muss heute unbedingt wieder an den Tag gelegt werden, um drei Punkte einzufahren.

 

VORSCHAU DER SCHWÄBISCHEN ZEITUNG

Mit einer Überraschung ging das Spiel zwischen dem SV Erolzheim und dem FC Wacker Biberach zu Ende. Die Illertaler siegten am Ende mit 2:1. Im Bezirkspokalwettbewerb am Wochenende zuvor setzte sich der FC Wacker noch im Elfmeterschießen gegen den Bezirksligisten SV Mittelbuch durch. Was war also am vergangenen Sonntag mit den Biberachern los?

„Wir bekamen ein relativ frühes Gegentor und die Erolzheimer machten auf dem kleinen Sportgelände die Räume noch enger. Außerdem hatten wir nicht unseren besten Tag und vergaben viele Tormöglichkeiten“, so Wackers Trainer Franz Leicht. „Wir sind noch nicht so gefestigt, um als klarer Favorit auftreten zu können. Nach dem tollen Spiel gegen Mittelbuch kam eben sofort ein Durchhänger.“

Auch das kommende Heimspiel gegen den SV Kirchdorf ist für den Wacker-Trainer kein Selbstläufer. „Wir müssen uns jeder Aufgabe konzentriert stellen und versuchen, immer wieder einen Schritt nach vorn zu machen.“ Dies ist die Aufgabenstellung für Trainer Franz Leicht für die kommenden Wochen.

 

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