Interview mit Spielertrainer David Schmid

"Wir haben unser Soll erfüllt uns noch alles selbst in der Hand"

(wh) - Nach 8 Spieltagen liegt unsere Erste mit 16 Punkten und 25:13 Toren auf dem 4. Tabellenrang der Kreisliga A I und damit in Reichweite der ersten beiden Plätze. "Wir haben unser Soll erfüllt und alles noch selbst in der Hand", sagt daher Spielertrainer David Schmid (Foto) mit Recht und Optimismus. Unser Webmaster Winfried Hummler hat mit ihm über den Verlauf der unterbrochenen Hinrunde gesprochen, außerdem über Stärken und Schwächen der Mannschaft, die weiteren Planungen ...

Wie fällt deine Zwischenbilanz aus?
Alles in allem bin ich zufrieden, wir haben unser Soll erfüllt. Vor Saisonbeginn hatten wir uns 20 Punkte aus 10 Spielen als Ziel gesteckt. Jetzt sind es 16 aus 8 Spielen geworden, das passt soweit. Verglichen mit der Vorsaison haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben im Frühjahr noch 18 Spiele zu bestreiten, daher noch alles selbst in der Hand. Auch die Trainingsbeteiligung war richtig gut, bis auf wenige Ausnahmen.

Wo siehst du die Stärken der Mannschaft?
Im Unterschied zur Vorsaison sind wir in engen Spielen konstanter und robuster gewesen, wie bei den Siegen gegen den FV Biberach II und Kirchdorf oder auch beim Unentschieden gegen Winterstettenstadt. Wir haben dabei sicher nicht die besten und schönsten Spiele gemacht, aber eben gepunktet. Die beste Leistung haben wir gegen Muttensweiler gezeigt, sowohl spielerisch als auch kämpferisch.

Wo besteht noch Verbesserungsbedarf?
Im Umschaltspiel nach hinten sind wir noch zu langsam, auch vom Kopf her. Wir waren manchmal zu behäbig und nicht clever genug, um auch mal ein taktisches Foul zu machen. Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass in der Defensive mit Michi Werner und Tim Scherff zwei richtige Mentalitätsspieler verletzt ausgefallen sind. Zudem müssen wir uns im Spielaufbau steigern, mehr Struktur reinbringen. Verbessern müssen wir uns auch in der Chancenverwertung, obwohl wir die meisten Tore in der Liga geschossen haben. Das war vor allem gegen Ummendorf, Rot/Haslach und Winterstettenstadt ein Problem.

Wie geht es weiter bis zum Wiederbeginn der Punkterunde?
Momentan ist Pause. Spätestens im Januar wollen wir dann mit Ausdauerläufen beginnen, vermutlich mit den Gruppen, die wir schon in der ersten Corona-Pause gebildet hatten. Mit dem Mannschaftstraining werden wir auf jeden Fall rechtzeitig vor Rundenbeginn starten. Der genaue Termin hängt letztlich davon ab, wann genau die Runde anfängt, ob eventuell schon im Februar Nachholspiele vorgeschaltet werden. Außerdem fahren wir ins Trainingslager nach Dornbirn, bevor es wieder losgeht. Und wir setzen uns wieder zusammen, um uns neue Ziele zu stecken.

Du bist jetzt Spieler und Trainer. Was hat sich dadurch für dich geändert?
Jetzt habe ich immer eine Doppelperspektive: Ich muss mich auf mich selbst konzentrieren und das Gesamte im Blick behalten, Letztlich muss ich mehr reflektieren und im Training korrigieren. Zusammen mit Co-Trainer Manu Mohr und Torwart-Trainer Manne Scholz klappt das aber gut. Geholfen hat mir auch, dass ich schon vor der ersten Corona-Pause als Spielertrainer eingestiegen bin und Erfahrungen sammeln konnte. 

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