Fußballverband fordert mehr Respekt im Umgang miteinander

Härtere Linie der Schieris auch bei Amateuren und Junioren

Wie in den ersten Bundesliga-Spielen nach der Winterpause zu erkennen war, greifen die Schiedsrichter bei Unsportlichkeiten und Respektlosigkeiten (wie Rudelbildung und Zeitspiel) härter und konsequenter durch. So soll der Umgang miteinander im Sinn und Geist des FAIRPLAY gefördert werden.

Bei dieser härteren Linie handelt es sich nicht um Änderungen bestehender Regeln, sondern um Konkretisierungen bei der Auslegung und Umsetzung bereits gültiger Anweisungen. Davon betroffen sind aber nicht nur die Profis, sondern auch die Spieler und Verantwortliche aller Altersklassen und Ligen, wie der Württembergische Fußballverband (WFV) mitteilt.

Demnach muss künftig jeder Kicker bei folgenden Respektlosigkeiten gegenüber dem Schiedsrichter, dem Spiel oder dem Gegner mit einer gelben Karte rechnen, sofern kein schwerwiegenderes Vergehen (z.B. Tätlichkeit oder Beleidigung) vorliegt:

1. Fordern von Gelb für Gegenspieler (verbal oder mit Gesten)
2. außenwirksames Gestikulieren (Abwinken) bzw. Reklamieren
3. höhnische / respektlose Gesten
4. aggressives Verhalten gegenüber dem Schiedsrichter (z. B. aggressives Berühren)
5. Mobbing („Umzingeln“ des Schiedsrichters)
6. Zeitspiel: Verhindern einer schnellen Spielfortsetzung (z. B. Ball wegtragen, wegschießen oder wegwerfen)
7. Simulation (ohne klaren Kontakt des Gegenspielers)
8. Rudelbildung (Auslöser und Vergehen)
9. Unsportlichkeiten von Teamoffiziellen

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